Wir haben die Details im Blick

Neben der Organisation und der therapiebezogenen Beratung überwachen wir die laufenden Therapien und übernehmen Aufgaben der speziellen Pflege. Diese sogenannten delegierbaren Tätigkeiten übernehmen wir nach ärztlicher Rücksprache. Dazu gehören neben der Blutabnahme auch das Legen von peripheren Zugängen sowie der Wechsel von Portnadeln, Trachealkanülen, Dauerkathetern, suprapubischen Kathetern, Button und Gastrotubes.

Darüber hinaus kümmern wir uns um das Rezeptmanagement und stellen die medizinischen Geräte und dazugehörigen Pflegemittel bereit. Den Gebrauch und die Pflege der Geräte zeigen wir selbstverständlich direkt vor Ort.

  • Persönlich beraten

    Nach der Anfrage durch die Klinik, den Hausarzt oder den Patienten bzw. dessen Angehörige stellt sich einer unserer inocura-Außendienstmitarbeitenden persönlich vor. So machen wir uns mit dem Patienten und seiner individuellen Situation vertraut. Da wir nicht selten mit einem Pflegedienst verwechselt werden, stellen wir unsere eigene Tätigkeit und unsere Leistungen vor und beraten den Patienten und dessen Angehörige.

    Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt entwickeln wir einen individuellen Therapieplan. Diesen besprechen wir anschließend mit dem Patienten und dessen Angehörigen und planen so die Abläufe für die Behandlung zu Hause.

  • Optimal vorbereiten

    Während der Vorbereitungszeit besuchen wir den Patienten mehrmals in der Klinik, sodass wir stets über den Krankheitsverlauf informiert bleiben und noch vor der Entlassung auf Veränderungen reagieren können.

    In dieser Zeit beauftragen wir einen geeigneten Pflegedienst, nehmen Kontakt zum Hausarzt des Patienten auf und treten stellvertretend in die notwendigen Verhandlungen mit der Krankenkasse. Wir besorgen – so bald wie möglich – alle Rezepte und stellen die Versorgung mit Medikamenten, Infusions-Sets und weiteren benötigten Materialien sicher.

    So ist schließlich alles für den Übergang in die Heimtherapie organisiert und der Patient kann beruhigt nach Hause kommen.

  • Zu Hause versorgen

    Im gesamten Zeitraum der häuslichen Pflege bleiben wir an der Seite des Patienten und stimmen auch dann alle weiteren Prozesse und Maßnahmen mit ihm, den Ärzten und dem Pflegedienst ab. So können wir den Therapieplan bei Bedarf schnell anpassen und immer die optimale Pflege gewährleisten. Zum Beispiel mit den individuellen Infusions-Sets, die wir auf Wunsch für die Pflegedienste zusammenstellen und so die Pflegeabläufe erleichtern und verbessern.

    An der eigentlichen Pflege des Patienten sind wir nicht beteiligt, sondern stimmen die organisatorischen Prozesse wöchentlich ab und erläutern diese dem Patienten und seinen Angehörigen.

    Die Kosten für unsere Leistungen übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Mit der speziellen Pflege individuell versorgt

Nach ärztlicher Rücksprache übernehmen wir von inocura Aufgaben der speziellen Pflege, die so genannten „delegierbaren Tätigkeiten“, die ein Pflegedienst nicht ausführt. Wir organisieren alle Maßnahmen und stellen die Verabreichung und Anwendung der Medikamente und Verbrauchsmaterialien sicher.

Palliativtherapie

Diese medizinische Behandlung versteht sich als Überbegriff für alle planende, überwachende und steuernde medizinische Maßnahmen und zielt immer auf eine möglichst hohe Lebensqualität des Patienten ab. Im Vordergrund steht deshalb immer die Linderung von Symptomen einer Erkrankung wie Übelkeit, Schmerz oder Depressionen. Je nach Krankheitsbild kann mit einer palliativen Behandlung manchmal sogar der fortschreitende Krankheitsverlauf verlangsamt werden.

  • Schmerztherapie

    Für die Linderung akuter oder auch chronischer Schmerzen werden Medikamente nach einem ärztlichen Behandlungsplan als Tabletten, Pflaster oder über eine Infusion zugeführt.

  • Wundversorgung

    Die richtige Versorgung körperlicher Wunden unterstützt den Heilungsprozess und verhindert Infektionen. Neben dem Wundverschluss zählt auch die Ruhigstellung zu den wichtigen Faktoren einer Wundheilung.

  • Infusionstherapie

    Die sogenannte Flüssigkeits- oder Volumentherapie sorgt für eine ausgeglichene Flüssigkeitsbilanz und versorgt den Patienten mit den nötigen Nährstoffen, wenn eine orale Aufnahme nicht möglich ist. Auch Medikamente können über einen Infusionszugang verabreicht werden.

  • Antibiose

    Antibiotika sind Arzneistoffe zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, kann dies eine solche Behandlung erforderlich machen. Eine gute Betreuung der Therapie kann über den Erfolg entscheiden.

  • Stomaversorgung

    Bei der Pflege eines künstlichen Darmausgangs wird auch auf die umgebende Haut geachtet.

Infusionstherapie

Einige Therapieformen werden per Infusion verabreicht. Sie umgehen dabei den Verdauungstrakt und dienen der Medikamentengabe oder der Unterstützung des Flüssigkeitshaushaltes.

  • Antibiose

    Antibiotika ist ein Arzneistoff zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten. Je nach Behandlung werden die Erreger abgetötet (bakterizid) oder deren Vermehrung gehemmt (bakteriostatisch).

  • Schmerztherapie

    Eine Schmerztherapie bezweckt die Linderung akuter oder auch chronischer Schmerzen, aber nicht die Heilung der verursachenden Krankheit. Durch die Verabreichung per Infusion wird eine gleichmäßige Versorgung mit dem Wirkstoff gewährleistet.

  • Parentale Ernährung

    Wenn eine Nahrungsaufnahme weder oral noch enteral, also über eine Sonde, möglich ist, wird bei dieser Methode der künstlichen Ernährung der Verdauungstrakt umgangen. Flüssigkeit und Nährstoffe werden in Form von Speziallösungen intravenös verabreicht um den Körper ausreichend zu versorgen.

  • Medikamente i.v. (intravenös)

    Die Medikamente werden direkt in eine Vene hinein verabreicht. Die Wirkstoffe gelangen sofort und in vollem Umfang in den Blutkreislauf des Patienten und können deshalb niedriger dosiert werden. Mögliche Nebenwirkungen fallen bei gleicher Wirkung damit geringer aus.

Enterale Ernährung

Wenn eine normale Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich ist, kümmern wir uns um die künstliche Ernährung über eine Sonde. Der Patient bekommt flüssige Nährsubstrate über eine Ernährungssonde direkt in den Magen-Darm-Trakt. Die enterale Ernährung kommt zum Beispiel bei Schluckstörungen, Tracheostoma oder bei neurotoxischer Erkrankung und onkologischen Patienten zum Einsatz. Hierfür werden individuelle Ernährungspläne erstellt, die auf den Nährstoff- und Energiebedarf eines jeden Patienten abgestimmt sind.

Schulungen und Weiterbildungen

Es gibt verschiedene Aufgaben und Tätigkeiten, bei denen der Patient oder die Angehörigen nicht unbedingt auf die Hilfe eines Pflegedienstes angewiesen sind. Damit die Versorgung dennoch fachgerecht erfolgen kann, bieten wir Schulungen für Patienten und Angehörige an, zum Beispiel im Bereich der künstlichen Ernährung.

Auch Ärzte und Pflegepersonal profitieren von unseren Schulungen und Weiterbildungen. Außerdem bieten wir unser Know-how auch als Unterstützung beim Qualitätsmanagement ambulanter Pflegedienste an.

Sprechen Sie uns einfach an