Individuelle Versorgung einer Jugendlichen
mit Morbus Crohn

Bei Annika traten zunächst die üblichen Symptome auf: regelmäßige Bauchschmerzen und unkontrollierter Durchfall. Diese Einschränkungen erschwerten zunehmend ihren Alltag. Nur kurze Zeit später erfolgte die Diagnosestellung: Morbus Crohn – eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Annika beschloss, durch minimale Nahrungsmengen die Symptome zu reduzieren. Der steigende Nahrungsmangel führte schließlich zu einer gravierenden Magersucht (Anorexia nervosa).

Persönlich beraten: Unser Kontakt zu Annika wurde über ihren Hausarzt hergestellt. Wir lernten sie zu Hause kennen. Das siebzehnjährige Mädchen wog zu diesem Zeitpunkt nur 32 Kilogramm und wurde über einen zentralen Venenkatheter (Hickman) ernährt.

Optimal vorbereiten: Nach dem Erstgespräch und einer Blutentnahme ließen wir einen individuellen, auf Annikas Bedürfnisse abgestimmten Ernährungsbeutel vorbereiten. Die Zusammensetzung wurde zuvor gemeinsam mit einem Apotheker berechnet.

Zu Hause versorgen: Wir schulten Annika im Umgang mit dem Ernährungsbeutel, so dass sie ihre Therapie selbst durchführen und ihren Tag flexibel gestalten konnte. Durch die wöchentliche Blutentnahme bestimmten wir die Inhalte für die jeweiligen Ernährungsbeutel. Annika konnte bis heute 11 Kilogramm zunehmen und fühlt sich insgesamt wieder sehr wohl. Ihr Gewicht steigt stetig an, weshalb sie die künstliche Ernährung nur noch drei Mal pro Woche benötigt.

Zeigt sich Annikas Entwicklung weiterhin so positiv, steuern wir nach ärztlicher Rücksprache eine Therapieveränderung an. Das Ziel ist, dass sich Annika bald wieder normal ernähren kann.

Sie haben Fragen oder wünschen weiterführende Informationen über inocura oder zu unseren Leistungen? Kontaktieren Sie uns, schreiben Sie uns eine E-Mail an mail@inocura-bw.de oder rufen Sie uns an 07183 30778-0.